Die Bedeutung von Meta-Tags
11.14.06 (4:25 am) [edit]
Meta-Tags sind (versteckte) HTML-Elemente auf einer Webseite, welche Metadaten ueber das betreffende Dokument enthalten.
Es existieren verschiedene Metadaten-Schemata, teils von Institutionen oder Gremien erarbeitet (zum Beispiel Dublin Core), teils aber auch wild gewachsene Arten wie Eintraege der Erzeuger-Software (zum Beispiel Hersteller und Version). Die wenigsten dieser Metainformationen werden von User Agents (zum Beispiel Browsern oder Suchrobotern) interpretiert, sodass sie dem Leser einer Webseite fuer gewoehnlich verborgen bleiben. Die Beachtung durch den User Agent ist, wie bei allen HTML-Elementen, von den Faehigkeiten und der Konfiguration desselben anhaengig.
Meta-Tags sollen vor allem die Durchsuchbarkeit des World Wide Webs bzw. einer einzelnen Webpraesenz verbessern. Ausserdem lassen sich mithilfe von Meta-Tags spezielle Anweisungen zur Steuerung der Suchroboter von Suchmaschinen Weblog,Suchmaschinen notieren. Einst galten Meta-Tags als Geheimwaffe, um bei einer Suchmaschine oder einem Webkatalog moeglichst weit oben gelistet zu werden. Meta-Tags wurden daher lange missbraucht, um irrefuehrende Schlagwoerter anzugeben. Mittlerweile legen die Suchmaschinen wieder mehr Wert auf den eigentlichen Textinhalt einer Webseite, den auch der Leser im Browser wahrnimmt, und ignorieren Meta-Angaben weitestgehend bzw. lassen diese nicht mehr in das Ranking der Seite einfliessen.
Die Meta-Tags stehen im Kopf-Bereich eines HTML-Dokuments, also im head-Element. Im Web finden sich unzaehlige „Meta-Tag-Generatoren†ś, die jedoch mit zumeist veralteten oder inflexiblen Zusammenstellungen von Meta-Angaben arbeiten und damit nur fuer wenige Anwendungsfaelle geeignet sind.opkik
Meta-Tags koennen Informationen enthalten, die normalerweise in Kopfzeilen (Headern) der HTTP-Kommunikation zwischen Server und Client (z. B. einem Webbrowser) uebertragen werden. Urspruenglich war es so gedacht, dass diese Angaben vom Webserver ausgelesen und umgesetzt werden. Dies ist aber in den meisten Faellen nicht der Fall und somit liegt es am Client, diese Angaben wie HTTP-Header zu behandeln. Daneben haben sich – beguenstigt durch den „Browserkrieg“ in den 90er Jahren – auch einige solche Meta-Tags durchgesetzt, die nie als HTTP-Kopfzeile vorgesehen waren.
Nicht nur Suchmaschinen nutzen Metadaten, auch ein Webkatalog, Verzeichnis oder eine Meta Suchmaschine wie Metager arbeitet mit den Metainformationen und verfuegt ueber solche. Ein Suchmaschinen Robot kann somit schnell den eigentlichen Inhalt der Seite vordiagnostizieren und trifft die thematische Einstufung der Seite besser. Bei Suchmaschinen Marketing wird oft mit Metadaten gearbeitet, bevor es an die weiteren Optimierungs Schritte geht. Somit kann auch ein einfacher smilie oder eine Subdomain (alternative Webadresse zur normalen Domain, auch unter Subdomains umgangssprachlich bekannt, mit Metadaten versehen werden.
Als Metadaten oder Metainformationen bezeichnet man allgemein Daten, die Informationen ueber andere Daten enthalten. Bei den beschriebenen Daten handelt es sich oft um groessere Datensammlungen (Dokumente) wie Fachbuch, Datenbanken oder Dateien. So werden auch Angaben von Eigenschaften eines Objektes (beispielsweise Personennamen) als Metadaten bezeichnet. Waehrend der Begriff "Metadaten" relativ neu ist, ist sein Prinzip unter anderem jahrhundertelange bibliothekarische Praxis
Unterscheidung Daten - Metadaten
Eine allgemeingueltige Unterscheidung zwischen Metadaten und gewoehnlichen Daten existiert allerdings nicht, da die Bezeichnung eine Frage des Standpunkts ist: Fuer den Leser eines Buches sind der Inhalt die eigentlichen Daten, waehrend der Name des Autors oder Nummer der Auflage Metadaten sind. Fuer den Herausgeber eines Buecherkatalogs sind diese beiden Eigenschaften aber unmittelbar interessant und duerften deshalb als eigentliche Daten betrachtet werden.
Versucht man zwischen Daten und Metadaten zu unterscheiden, so ist es hilfreich den "Zweck" als Begriff einzufuehren. Der Zweck bestimmt das Ergebnis; um in der Lage zu sein, einen bestimmten Zweck zu erfuellen, - ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen, - werden Metadaten benoetigt. Das Ergebnis kann aus Daten bestehen, insbesondere koennen Metadaten in ihrer Rolle als Daten Teil des Ergebnisses sein.
Beispiel:
Zweck: Suche innerhalb einer Bibliothek nach allen Standorten (Karteinummern) verfuegbarer Buecher eines bestimmten Autors
Metadaten: "Name des Autors" und "verfuegbar"
Ergebnis: "Karteinummern" (ueber die Karteinummer sei der Standort erschliessbar)
Die Arbeitsweise von Suchmaschinen
11.06.06 (7:42 am) [edit]
Arbeitsweise von Suchmaschinen - Suchmaschinen Optimierer
Suchmaschinenoptimierung fuer Suchmaschinen beruecksichtigt die Vorgehensweise, nach der Webcrawler verschiedener Suchmaschinen die Webseiten suchen, deren Inhalte lesen und verarbeiten, und nach welchen Kriterien Webseiten bewertet und Suchergebnisse zusammengestellt und sortiert werden (Ranking). Die Arbeitsweise der Sortieralgorithmen wird von den Betreibern der Suchmaschinen geheim gehalten und häufig geändert, um Missbrauch zu erschweren und dem Benutzer nur wirklich relevante Ergebnisse zu liefern. Auf sie muss deshalb durch die Analyse der Suchergebnisse geschlossen werden. Das Aufsuchen und Einlesen der Inhalte von Webseiten folgt dagegen bekannten Standards des Web, deren Einhaltung bei der Erstellung von Webseiten den ersten und wesentlichen Schritt einer Optimierung darstellt.
Methoden, die nicht relevante Webseiten auf vordere Plätze der Ergebnisseiten von Suchmaschinen bringen, werden als Suchmaschinen-Spamming bezeichnet, sie verstossen gegen Regeln, die Suchmaschinen zum Schutz vor Manipulationen ihrer Suchergebnisse aufstellen. Ethisch einwandfreie Suchmaschinenoptimierung vermeidet Spamming.
Der erste Schritt ist die Auswahl der wichtigsten Suchworte. Hierzu kann man sich frei verfuegbarer Datenbanken, wie der Keyword-Datenbank oder dem Metager Web-Assoziator bedienen.
Arten von Suchmaschinen Optimierung fuer Suchmaschinen
Traditionelle Suchmaschinenoptimierung - Bei der „traditionellen Suchmaschinenoptimierung" wird ueblicherweise eine Seite für ein oder zwei Suchmaschinen Suchworte optimiert. Oft wird auch eine umfangreiche Seite in mehrere Einzelseiten aufgeteilt, um diese fuer verschiedene Suchbegriffe zu optimieren. Dabei werden die Suchworte mit den entsprechenden Inhalten kombiniert.
Redaktionelle Suchmaschinenoptimierung - Bei der „redaktionellen Suchmaschinenoptimierung" , englisch editorial search engine optimization , wird nicht eine Seite optimiert, sondern ein ganzheitliches redaktionelles Konzept fuer einen Suchbegriff entwickelt. Redaktionelle Konzepte umfassen umfangreiche redaktionelle Inhalte und deren Vermarktung mittels Internet Public Relations sowie die Optimierung von Pressemitteilungen, die redaktionellen Seiten zu grosser Publizitaet und mehr Lesern bzw. mehr Auftraegen verhelfen. Setzt die klassische Suchmaschinenoptimierung im wesentlich auf Massnahmen, die auf der zu optimierenden Seite stattfanden - so genannte OnPage-Optimierung -, setzt moderne Suchmaschinenoptimierung meistens den Hebel bei den so genannten OffPage-Faktoren an. Hierzu zaehlen vor allem Links, die von ausserhalb auf die zu optimierende Seite verweisen.
Ethische Suchmaschinenoptimierung - Ethische Suchmaschinenoptimierung, englisch white hat search engine optimization, verzichtet auf verbotene Praktiken wie den Einsatz einer Linkfarm oder automatischer Weiterleitungen und befolgt die Direktiven der einzelnen Suchmaschinen. Ziel dabei ist es, Bestrafungen durch die Suchmaschinen, wie einen Ausschluss aus dem Index oder die Herabstufung in den Suchergebnisseiten zu vermeiden.
Hubs und Authoritaeten bei der Suchmaschinen Optimierung verstehen
Als Hubs und Authorities lassen sich in der Netzwerktheorie herausragende Knoten anhand ihrer Verlinkung einteilen. Vereinfacht gesagt sind Hubs und Authorities dabei Knoten, die mit viele anderen Knoten verbunden sind - beispielsweise bekannte Persoenlichkeiten in sozialen Netzwerken und Linkverzeichnisse im World Wide Web. Das Konzept der Hubs und Authorities liefert aehnlich wie der PageRank-Algorithmus ein Konzept zur automatischen Beurteilung von Webseiten anhand ihrer Verlinkung, mit dem sich ein Ranking-Verfahren angeben laesst. Es wurde 1999 von Jon Kleinberg vorgeschlagen und ist unter dem Namen hypertext-induced topic selection (HITS) bekannt.